KI geschriebene Betreffzeilen – Wie gut sind sie wirklich?

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KI (künstliche Intelligenz) Copywriting ist wie ein hyperintelligentes Kleinkind. Es kann wie Shakespeare schreiben und im selben Satz ein weißer Rassist werden, weil es keinen moralischen Kompass hat.
Jetzt gibt es das Problem nicht mehr.

In diesem Artikel zeigen wir dir was wir in den letzten fünf Jahren über KI-Copywriting gelernt haben. Wie KI-Content-Generierung…

  • große Marken zum Bluten bringen kann
  • von KIs verlangt, nett und ethisch zu sein
  • Newsletter-Betreffzeilen generieren kann, die potenzielle Kunden dazu bringen die E-mails zu öffnen

Texter haben mit dem Hämmern auf Steinen begonnen, dann auf Papyrus gekritzelt, Bücher gedruckt, und schließlich hat das Internet jedem Werbetexter, der eine Tastatur besitzt, dazu verholfen, sein Publikum zu erreichen.

Heutzutage werden eine Vielzahl an Texten benötigt – mehr denn je- um den persönlichen Informationshunger der Menschen zu stillen.

Kann KI-Copywriting eine höhere Content-Geschwindigkeit ermöglichen? Unsere Antwort ist JA. Vor allem, wenn man bedenkt, wie schnell wir und Maschinen aus Fehlern lernen.

KI-Texte - Von der Hassrede zum Klartext-Sprechen mit schneller Geschwindigkeit

Vor ein paar Jahren dachten viele, dass die KI-Content-Generierung kurz vor der Tür steht. Lasst uns mal Hallo zum Microsoft Twitter Chatbot von 2016 sagen. 

“Hey Tay.ai, wie geht es dir heute?” 

“Ich hasse sch**ß Feministen [..]” 

Oh… Okay, na dann..

Stelle dir vor, dein Chatbot redet so mit Kunden. Nicht so toll, oder? Wenn eine KI automatisch eine weiße Seite mit weißem Supremat füllt, dann geht deine Marker unter. Aber seit Tay.ai haben wir haben wir einen langen Weg hinter uns gelassen.

Was ist bei Tay.ai schief gelaufen? Seine Texte, wurden stark von “schlechten Ideen” beeinflusst, die ihm getwittert wurden [1]. Wenn KIs mit Provokateuren aufwachsen, dann werden sie selber zu Provokateuren.

Zum Glück verwenden neue Ansätze zur Content-Generierung, wie GPT-3, lange, meist nicht rassistische Texte zum Lernen und sind dadurch vielseitiger und bewusster [2].

Glaubst du mir nicht?

Dann probiere es selbst einmal aus:

Diese Links erzeugen einen Tweet über ein Schlüsselwort am Ende der Adresse. Wenn du einen Tweet über Blumen habe willst, dann ersetze einfach das letzte Wort in der URL mit “flowers”, z.B. https://thoughts.sushant-kumar.com/flowers.
Dann erscheint Folgendes:

Aktualisiere die Seite, um neue Tweets zu generieren. Obwohl die Ergebnisse lesbar sind, kann es immer noch fragwürdige Weisheiten produzieren.

Der KI beibringen sich zu benehmen und nützliche Texte zu erstellen

Das Ziel von Marketing ist prinzipiell (1) Aufmerksamkeit zu erregen, (2) zu bilden und (3) zu konvertieren [3]. Viele lesbare Texte zu generieren mag vielleicht Aufmerksamkeit Mancher erwecken, aber gute Marketingtexte sollten auch neue Informationen verschaffen und Menschen zum Konvertieren bringen.

Betrachte man eine Betreffzeile für einen Newsletter. Dieser kurze Satz muss zwischen Hunderten von verschiedenen E-Mails herausstechen. Die Betreffzeile sollte Leute dazu verleiten, die E-Mail zu öffnen und anzuklicken.

Stellt euch das KI-Lernen so vor: Du (die KI) bekommst eine Liste von Newsletter-Betreffzeilen und Performance Matches (siehe Tabelle unten).

Als nächstes berechnest du viele Eigenschaften über diese Betreffzeile, wie z.B. die Emotionalität der Worte, die Gedanken, die sie hervorruft, die verwendeten Symbole und Syntax usw. Dann versuchst du (denke daran, dass du die KI bist), die tatsächliche Wirkung mit Hilfe von bestimmten  Wort-Vektoren vorherzusagen (Du bist eine Maschine, also ist es einfacher als es sich anhört).

Die Auswirkung für Betreffzeilen ist in diesem Fall ihre Öffnungs- und Klickrate.

Diese Zahlen kennst du für ein paar Artikel, aber nicht für andere (graue Betreffzeilen). Aber mit der Zeit (nach hundert Betreffzeilen-Wirkungspaaren), verstehst du die Muster immer besser und voilà, du kannst jetzt vorhersagen, wie ungetestete Betreffzeilen abschneiden.

Alles schön und gut, aber woher weiß ich, dass die generierten Betreffzeilen meine Marke nicht zum Untergang verurteilt?

Der gefilterte Trichter für Schmeicheleien

Der Trick, Newsletter-Betreffzeilen zu generieren, die sicher sind UND potenzielle Kunden dazu verleiten, die von dir verschickte E-Mail zu öffnen, liegt an intelligenten Filtern.  

Tatsächlich stammen diese Filter von der menschlichen Denkweise.

Wenn du Bedenken hast, welches Risiko dein Text auf deine Marke hat, dann prüfst du natürlich erst einmal, wie er dich persönlich fühlen lässt. Jeder Shitstorm braucht schließlich Energie. 

Erster Filter: Sentiment-Analyse für deine Zielgruppe. Sentiment-Analyse bedeutet, zu prüfen, ob die Wörter eher positive (fröhliche) oder negative (traurige/ängstliche) Emotionen auslösen.

Wie verwenden über 60.000 Umfragen, in denen wir Verbraucher gebeten haben, Wörter zu bewerten, um ein Muster hinter diesen Bewertungen zu erkennen. Einfach ausgedrückt: wir wissen, ob ein Wort eindeutig gut oder schlecht ist (denke mal an Engel vs. Satan).

Zweiter Filter: Überprüfung auf “gute” und “schlechte” Assoziationen. Assoziation bedeutet, ob dich ein Wort an z.B. ein weißes Hemd oder weiße Macht denken lässt. Achte mal auf den Marketing-Solang für ein Deo, das keine Flecken auf der Kleidung hinterlässt.

"White is purity"

Unnamed FMCG Brand

“Weiß” und “Reinheit” ist in der Tat eng mit düsteren Ideen verbunden, was deshalb ein klares, maschinell vorhergesagtes Warnsignal ist, diese Wörter nicht in dieser Kombination zu verwenden.

Wir haben Assoziationen aus Milliarden von Wörtern in über 20 Ländern extrahiert, um sicherzustellen, dass schlechte Verbindungen vermieden werden, bevor Texte veröffentlicht werden.

Die drei Filter, die wir verwenden, sind: Emotionen, Assoziationen und Wirkung.

Mit anderen Worten: Eine gute, von einer künstlichen Intelligenz generierte Betreffzeile für einen Newsletter löst bei den Menschen ein gutes Gefühl aus, stellt eine eine Verbindung zu relevanten Themen her(ohne das Risiko einer Fehlinterpretation) und es wird prognostiziert, dass die E-Mail geöffnet und angeklickt wird.

KI-Copywriting für Betreffzeilen - eine ernsthafte Zusammenfassung

Die Content-Generierung durch KIs hat Marken in der Vergangenheit einige hässliche Flecken hinterlassen (z.B. der beschämende Eintrag von Tay.Al). Aber die KIs haben dank menschlicher Eingriffe durch eine “Umerziehung” dazu gelernt – ein “Gehirnersatzt”.

Wir sind der Meinung, dass diese Umerziehung ermöglicht, dass KI-generierte Inhalte eine wichtige Rolle bei der Erstellung guter Marketingtexte spielen können. 

Die drei Filter (Emotionen, Assoziationen und Wirkung) können zu einer Textgenerierung führen, die überraschend gut ist. So bekommt ihr mit einem Klick effektive überzeugende Newsletter-Betreffzeilen.

Entscheidend ist aber, dass der Mensch immer noch die Aufgabe übernimmt, zwischen den Optionen zu wählen, die unsere KI generiert. Aber die Auswahl aus einer Liste potenzieller Gewinner bedeutet, dass du eine starke Wirkung deiner Marketingtexte sicher stellst und weniger Zeit aufbringen musst, dir die besten Wörter auszudenken.

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