AGB - neuroflash

Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen der neuroflash GmbH

Fassung vom 15.09.2026 · Version 2026-09-15

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Inhaltsverzeichnis

I. Geltungsbereich

II. Vertragsschluss

III. Widerrufsrecht

IV. Zahlungsbedingungen

V. Vertragslaufzeit und Beendigung bei Dauerschuldverhältnissen

VI. Änderungen der AGB oder unserer Leistungen

VII. Datenschutz

VIII. Kundenservice

IX. Verbraucherschlichtungsstelle

X. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

XI. Fair Use Policy & Kapazitätsregelung (Capacity)

XII. Bereitstellung des KI Bild Generators

XIII. Referenznennung und Logo-Nutzung

XIV. Fassung und Übergangsregelung

I. Geltungsbereich

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend genannt: „AGB“) gelten für alle über unseren Internetauftritt geschlossenen Verträge zwischen Ihnen als unserem Kunden und der neuroflash GmbH, Hamburg. Gleichfalls finden die AGB Anwendung bei Annahme einer schriftlichen Offerte, für die Nutzerprofile von neuroflash manuell erstellt wurden, sowie für andere bilaterale Verträge in Bezug auf die Produkte und Services der neuroflash GmbH.

Geschäftsführer: Dr. Jonathan Taddäus Mall

Wulfsdorfer Weg 100

22359 Hamburg

Tel.: +49 40 743 040 05

E-Mail: magicpen@neuroflash.com

Registergericht: Amtsgericht Hamburg

Registernummer: HRB 117450

II. Vertragsschluss

(1) Die Präsentation und Bewerbung von Produkten auf unserem Internetauftritt stellt selbst noch kein bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar, sondern nur die Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots (Antrag).

(2) Ihr Angebot können Sie über die auf unserem Internetauftritt vorgehaltene Online-Bestellmöglichkeit abgeben. Die AGB werden Vertragsbestandteil, wenn wir Sie bei Vertragsschluss auf die AGB hinweisen, Ihnen die Möglichkeit geben, von ihrem Inhalt Kenntnis zu nehmen und Sie mit der Geltung der AGB einverstanden sind.

(3) Der Vertragsschluss über die Online-Bestellmöglichkeit unseres Internetauftritts erfolgt in den nachfolgenden Schritten:

(a) Sie können die auf unserem Internetauftritt angebotenen Produkte auswählen und in den elektronischen Warenkorb ablegen. Vor Abschicken der Bestellung können Sie den Inhalt des Warenkorbs jederzeit einsehen und ändern. Ihre Eingaben können Sie über die üblichen Maus- und Tastaturfunktionen sowie die „Zurück“-Funktion Ihres Internetbrowsers vor Abschluss des Bestellprozesses durch Anklicken des Buttons „Kaufen“ korrigieren. Etwaige Eingabefehler können Sie durch aufmerksames Lesen der über Ihren Internetbrowser dargestellten Informationen sowie durch sorgfältige Überprüfung der von Ihnen eingegebenen Daten erkennen. Gegebenenfalls können Sie hierfür auch die Vergrößerungsfunktion („Lupenfunktion“) Ihres Internet Browsers verwenden. Den Bestellprozess können Sie auch jederzeit durch das Schließen des Fensters Ihres Internetbrowsers beenden.

(b) Mit dem Absenden einer Bestellung über die Online-Bestellmöglichkeit unseres Internetauftritts durch Anklicken des Buttons ‚Kaufen‘ geben Sie eine rechtsverbindliche Bestellung für die im Warenkorb befindlichen Produkte ab. Dieser Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn Sie zuvor durch Auswählen der entsprechenden Checkbox diese AGB akzeptiert haben.

(c) Wir werden den Zugang Ihrer Bestellung unverzüglich per E-Mail bestätigen. In dieser E-Mail wird Ihre Bestellung nochmals aufgeführt. Sie können diese über die Funktion „Drucken“ ausdrucken. Diese automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass Ihre Bestellung bei uns eingegangen ist; sie stellt noch keine Annahme Ihres Antrags dar, es sei denn, wir erklären darin neben der Bestätigung des Zugangs zugleich ausdrücklich die Annahme.

(d) Sie sind an die Bestellung für die Dauer von 14 Tage nach Abgabe der Bestellung gebunden; Ihr gegebenenfalls bestehendes Recht, Ihre Bestellung zu widerrufen, bleibt hiervon unberührt.

(e) Der Vertrag kommt erst zustande, wenn wir die Annahme Ihres Antrags erklärt haben. Diese Erklärung erfolgt in der Regel mit einer gesonderten E-Mail (Auftragsbestätigung).

(4) In unserer E-Mail zur Empfangs- oder Auftragsbestätigung oder in einer separaten E-Mail werden wir Ihnen den Vertragstext auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise als E-Mail oder Papierausdruck zusenden (Vertragsbestätigung). Der Vertragstext besteht aus Ihrer Bestellung, unseren AGB und der Auftragsbestätigung.

(5) Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes von uns gespeichert. Abgesehen von der vorstehenden Zusendung halten wir wie folgt für Sie zugänglich: Der Vertragstext ist sichtbar auf unserer Website.

(6) Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher oder englischer Sprache, je nach der Sprache, in der die Bestellung aufgegeben wird.

(7) Soweit Sie im Rahmen des Bestellprozesses oder auch im Rahmen sonstiger Anfragen Ihre E-Mail-Adresse angegeben haben, obliegt es Ihnen, sicherzustellen, dass die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse existiert, korrekt angegeben ist und Sie unter dieser E-Mail-Adresse E-Mails von uns oder von Dritten, die von uns mit der Abwicklung Ihrer Bestellung beauftragt worden sind, empfangen können. Automatische SPAM-Filter sind entsprechend zu konfigurieren bzw. zu überwachen.

(8) Sie stimmen einer auf elektronischem Weg übermittelten Rechnung zu.

(9) Die auf unserem Internetauftritt angegebenen Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Der Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer wird vor Abschluss der Bestellung angezeigt.

III. Widerrufsrecht

Wenn Sie Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind, also eine natürliche Person, die die Bestellung zu einem Zweck abgibt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann, steht Ihnen nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen ein Widerrufsrecht zu. Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus unserer Widerrufsbelehrung.

IV. Zahlungsbedingungen

Wir bieten Ihnen folgende Zahlungsarten an:

(1) Zahlung per Vorkasse: Wir bieten Ihnen eine Zahlung im Wege der Vorkasse durch Banküberweisung an. Bei Auswahl dieser Zahlungsart wird vorbehaltlich einer abweichenden Vereinbarung unser Anspruch auf Zahlung des vereinbarten Preises mit Vertragsabschluss fällig.

(2) Zahlung per SEPA-Lastschrift: Wir bieten Ihnen die Zahlung per SEPA-Lastschrift an. Unser Anspruch auf Zahlung des vereinbarten Preises wird nach Erteilung des SEPA-Lastschriftmandats fällig, sobald die Frist zur Vorabinformation zur Vornahme der Zahlung durch Einzug, sog. Prenotification, abgelaufen ist. Diese Pre Notification ist eine Mitteilung an Sie, die einen Zahlungseinzug per SEPA-Lastschrift ankündigt und Ihnen ermöglichen soll, sich auf den Einzug vorzubereiten und für eine Deckung Ihres Kontos zumindest in der Höhe der Zahlung zu sorgen. Der Einzug erfolgt erst, wenn die Frist zur Pre Notification abgelaufen ist. Für den Fall, dass ein Zahlungseinzug per SEPA-Lastschrift nicht möglich ist, weil das angegebene Konto nicht ausreichend gedeckt ist, eine falsche Bankverbindung angegeben wurde oder Sie ohne Berechtigung dem Einzug widersprechen, haben Sie im Falle eines Vertretenmüssens diejenigen Gebühren zu tragen, die durch eine Rückbuchung des betreffenden Kreditinstituts entstehen.

(3) Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister Stripe: Wir bieten Ihnen folgende Möglichkeiten zur Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland (nachfolgend bezeichnet als „Stripe“) an:

Stripe Lastschrift: Bei Auswahl dieser Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung durch Einzug unseres Anspruchs auf Zahlung des vereinbarten Preises per SEPA-Lastschrift durch Stripe. Unser Anspruch auf Zahlung des vereinbarten Preises wird nach Erteilung des SEPA-Lastschriftmandats fällig, sobald die Frist zur Vorabinformation zur Vornahme der Zahlung durch Einzug, sog. Prenotification abgelaufen ist. Diese Pre Notification ist eine Mitteilung von Stripe in unserem Auftrag an Sie, die einen Zahlungseinzug per SEPA-Lastschrift ankündigt und Ihnen ermöglichen soll, sich auf den Einzug vorzubereiten und für eine Deckung Ihres Kontos zumindest in der Höhe der Zahlung zu sorgen. Der Einzug durch Stripe erfolgt nach Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats erst dann, wenn die Frist zur Pre Notification abgelaufen ist. Für den Fall, dass ein Zahlungseinzug per SEPA-Lastschrift nicht möglich ist, weil das angegebene Konto nicht ausreichend gedeckt ist, eine falsche Bankverbindung angegeben wurde oder Sie ohne Berechtigung dem Einzug widersprechen, haben Sie im Falle eines Vertretenmüssens diejenigen Gebühren zu tragen, die durch eine Rückbuchung des betreffenden Kreditinstituts entstehen. Der Nachweis, dass kein oder lediglich ein geringerer Schaden durch die Rücklastschrift entstanden ist, bleibt Ihnen vorbehalten.

Stripe Kreditkarte: Bei Auswahl dieser Zahlungsart ist der Rechnungsbetrag mit Vertragsschluss sofort fällig, sofern wir mit Ihnen keine abweichende Vereinbarung getroffen haben. Sobald die Zahlungsanweisung bestätigt wurde und Sie sich als Kreditkarteninhaber legitimiert haben, wird die Transaktion eingeleitet und von Ihrem Kreditkartenunternehmen durchgeführt. Dabei wird Ihre Kreditkarte belastet. Stripe behält sich vor, eine Bonitätsprüfung durchzuführen und diese Zahlungsart bei negativer Bonitätsprüfung abzulehnen.

(4) Sie können die in Ihrem Nutzerkonto gespeicherte Zahlungsart jederzeit ändern.

V. Vertragslaufzeit und Beendigung bei Dauerschuldverhältnissen

(1) Verträge mit einer Mindestlaufzeit setzen sich nach deren Ablauf auf unbestimmte Zeit fort und können ab diesem Zeitpunkt von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.

(2) Ist der Kunde Unternehmer, kann abweichend von Absatz 1 vereinbart werden, dass sich der Vertrag jeweils um zwölf Monate verlängert, wenn er nicht mit einer Frist von 60 Tagen zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird.

(3) Für den verlängerten beziehungsweise fortgesetzten Vertrag gelten die zum Zeitpunkt der Verlängerung gültigen Konditionen; auf Änderungen weist neuroflash rechtzeitig vor der Verlängerung in Textform hin. Die Einbeziehung geänderter Allgemeiner Geschäftsbedingungen richtet sich nach Abschnitt VI und Nr. 11.10.

(4) Ergänzende Informationen zur Vertragslaufzeit und zur Vertragsbeendigung, insbesondere zu den jeweiligen Kündigungsmodalitäten, finden Sie in der Leistungsbeschreibung zu unserer Leistung. Weichen die Angaben der Leistungsbeschreibung von den Absätzen 1 bis 3 ab, gehen die Absätze 1 bis 3 vor.

(5) In allen Fällen bleibt das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund unberührt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.

(6) Für die Kündigung gilt die Textform. Die Kündigung kann also beispielsweise per Fax, E-Mail oder schriftlich erfolgen. Verträge können außerdem über die Schaltfläche „Verträge hier kündigen“ auf unserer Website gekündigt werden.

VI. Änderungen der AGB oder unserer Leistungen

(1) Wir behalten uns vor, unsere AGB oder unsere Leistungen zu ändern,

(a) wenn unsere AGB oder unsere Leistungen an das geltende Recht angepasst werden müssen, insbesondere im Falle einer veränderten Gesetzeslage, Entwicklungen in der Rechtsprechung oder wenn wir einer gerichtlichen oder behördlichen Entscheidung nachkommen müssen,

(b) wenn technische oder prozessuale Veränderungen, die ohne wesentliche Auswirkungen für Sie sind, eine Änderung der AGB oder unserer Leistungen erforderlich machen,

(c) wenn wir neue oder zusätzliche Leistungen anbieten, die in die AGB mit aufgenommen werden müssen, und dies keine Nachteile für das mit Ihnen bestehende Vertragsverhältnis mit sich bringt, oder

(d) wenn die Änderungen unserer AGB oder unserer Leistungen für Sie lediglich rechtlich vorteilhaft sind.

(2) Änderungen werden Ihnen schriftlich, per Telefax oder per E-Mail mitgeteilt. Widersprechen Sie dieser Änderung nicht innerhalb von sechs (6) Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als von Ihnen anerkannt. Auf das Widerspruchsrecht und die Rechtsfolgen des Schweigens werden Sie gesondert hingewiesen.

(3) Ihre Rechte über die Beendigung des Vertragsverhältnisses mit uns bleiben unberührt.

(4) Für Änderungen der Fair Use Policy & Kapazitätsregelung (Nr. 11) sowie der Leistungsbeschreibung gilt vorrangig das Verfahren nach Nr. 11.10 (aktive Zustimmung des Kunden). Die Absätze 1 bis 3 bleiben für sonstige Änderungen im Rahmen der dort genannten Fallgruppen unberührt.

VII. Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

VIII. Kundenservice

Bei Fragen, Beschwerden oder Reklamationen erreichen Sie uns unter der Telefonnummer +49 40 743 040 05 sowie per E-Mail unter magicpen@neuroflash.com.

IX. Verbraucherschlichtungsstelle

Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

X. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gesetzliche Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften, insbesondere desjenigen Staates, in dem Sie als Verbraucher Ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, bleiben unberührt.

(2) Wenn Sie als Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen sind, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen Ihnen und uns unser Sitz. Im Übrigen gelten für die örtliche und die internationale Zuständigkeit die anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.

(3) Diese AGB werden in deutscher und englischer Sprache bereitgestellt. Beide Fassungen sind inhaltsgleich. Bei Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.

XI. Fair Use Policy & Kapazitätsregelung (Capacity)

An die Stelle des bisherigen Abschnitts XII (Fair Usage Policy) tritt die nachfolgende Fair Use Policy & Kapazitätsregelung gemäß Nr. 11. Für zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Fassung bestehende Verträge gilt der Bestandskundenschutz nach Nr. 11.9: Der garantierte Mindestanspruch entspricht mindestens der bisher nutzbaren Leistung, ausgedrückt in Ausgabe-Einheiten; Einzelheiten und Umrechnung ergeben sich aus dem Methodikdokument Legacy Credit Floor (abrufbar unter https://neuroflash.com/de/legacy-credit-floor/).

11 Fair Use Policy & Kapazitätsregelung

11.1 Gegenstand

Diese Fair Use Policy & Kapazitätsregelung regelt Art und Umfang der zulässigen Nutzung der Dienste von neuroflash, insbesondere die Bemessung des Leistungsumfangs in einer einheitlichen Verrechnungseinheit (Capacity/Credits), die Folgen ihrer Ausschöpfung sowie den Schutz von Bestandskunden bei der Umstellung von der bisherigen wortbasierten Bemessung. Sie ist Bestandteil der AGB.

11.2 Begriffsbestimmungen

11.2.1 „Fair Use Policy“ bezeichnet diese Fair Use Policy & Kapazitätsregelung.

11.2.2 „neuroflash“ bezeichnet die neuroflash GmbH.

11.2.3 „AGB“ bezeichnet die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der neuroflash in ihrer jeweils gültigen Fassung (abrufbar unter https://neuroflash.com/de/agb), deren Bestandteil diese Fair Use Policy ist.

11.2.4 „Token“ bezeichnet die kleinste Verarbeitungseinheit, in der KI-Sprachmodelle Texte verarbeiten. Ein Token entspricht typischerweise einem Wortteil; die genaue Zahl hängt von Sprache und Inhalt ab.

11.2.5 „Eingabe“ (Input) umfasst alle an das Modell übermittelten Inhalte (insbesondere Anweisungen, Kontext, hochgeladene Dokumente); „Ausgabe“ (Output) die vom Modell erzeugten Inhalte. Der Verbrauch bemisst sich ausschließlich nach der Ausgabe; Eingaben werden nicht angerechnet.

11.2.6 „Credit“ (Capacity Unit) ist die vereinheitlichte Verrechnungseinheit von neuroflash. Der Credit-Verbrauch einer Nutzung ergibt sich aus der Zahl der Ausgabe-Token, multipliziert mit dem Modellfaktor des jeweils verwendeten Modells gemäß der veröffentlichten Faktorliste (Anlage „Modellfaktoren – Credit-Preise je Modell“, abrufbar unter https://neuroflash.com/de/modellfaktoren/). Für das Referenzmodell (GPT-4.1 mini) beträgt der Modellfaktor 1; dort entspricht ein (1) Credit einem (1) Ausgabe-Token. Die Erzeugung von Bildern wird mit einem festen Credit-Betrag je Bild nach Qualitätsstufe gemäß Faktorliste angerechnet.

11.2.7 „Referenz-Tokenizer“ ist o200k_base (OpenAI/tiktoken), der native Tokenizer des Referenzmodells. Der Referenz-Tokenizer definiert die Einheit und dient der Umrechnung bisheriger wortbasierter Nutzungsumfänge in Credits (Nr. 11.9); die laufende Messung erfolgt nach Nr. 11.5.

11.2.8 „Capacity“ ist die kundenseitige Anzeige des verfügbaren bzw. verbrauchten Anteils (z. B. „80 % Deiner Kapazität übrig“); sie stellt den Credit-Stand informatorisch dar.

11.2.9 „Abrechnungszeitraum“ ist der jeweils laufende monatliche Vertragszeitraum.

11.2.10 „Qualitätsstufe“ bezeichnet die für eine Funktion angebotene Leistungsklasse (basic, advanced, premium). Leistungszusagen knüpfen an die Qualitätsstufe an, nicht an ein bestimmtes Anbietermodell.

11.3 Leistungsumfang / Kapazitätszuteilung

11.3.1 Der Umfang der zur Verfügung stehenden Credits richtet sich nach dem gewählten Tarif gemäß nachfolgender Tabelle. Bezugsgröße ist ein Tagesbudget. Es steht je Kalendertag zur Verfügung; maßgeblich ist die koordinierte Weltzeit (UTC), die Zurücksetzung erfolgt jeweils um 00:00 Uhr UTC.

TarifCreditsKontextfensterAPI & MCP
Essential25.000 / Tag64k Tokennein
Pro250.000 / Tag je Nutzer128k Tokenja
Enterprise250.000 / Tag je Nutzer (Standard; individuelle Vereinbarungen gehen vor)200k Tokenja

11.3.2 Für zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Fair Use Policy bestehende Verträge gilt ergänzend und vorrangig der Bestandskundenschutz nach Nr. 11.9.

11.3.3 Nicht verbrauchte Credits verfallen mit Ablauf des jeweiligen Bezugszeitraums (Tag bei Tagesbudgets, sonst Abrechnungszeitraum), soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

11.4 Verhalten bei Ausschöpfung des Kontingents

11.4.1 Ist das Kontingent eines Abrechnungszeitraums ausgeschöpft, wird die Nutzung der verbrauchsabhängigen Funktionen bis zum Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums ausgesetzt. Auf die bevorstehende Ausschöpfung wird der Kunde in der Verbrauchsanzeige (Nr. 11.5) rechtzeitig hingewiesen.

11.4.2 neuroflash übt ein hierbei bestehendes Leistungsbestimmungsrecht nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) aus und orientiert sich an sachlichen Kriterien (Systemstabilität, Gleichbehandlung der Nutzer, Schutz vor Missbrauch). Eine vollständige Sperrung des Kontos erfolgt nur in den Fällen der Nr. 11.11.

11.4.3 Optionale kostenpflichtige Weiternutzung (Pay-as-you-go). Nach Ausschöpfung des Kontingents kann der Kunde freiwillig gegen gesonderte Vergütung weiternutzen. Die Weiternutzung ist stets freiwillig und niemals Voraussetzung, um den vertraglich geschuldeten Leistungsumfang zu erhalten.

11.4.4 Für Bestandsverträge gilt bei Ausschöpfung des Besitzstands ergänzend Nr. 11.9.4.

11.5 Messung und Berechnung

Der Credit-Verbrauch wird auf Grundlage der vom jeweiligen Modellanbieter zurückgemeldeten Ausgabe-Token unter Anwendung des Modellfaktors (Nr. 11.2.6) ermittelt. Die Token-Zählung kann je nach verwendetem Modell abweichen und sich bei Modellwechseln ändern; maßgeblich ist die zurückgemeldete Ausgabe-Token-Zahl des jeweils verwendeten Modells. neuroflash dokumentiert die Messmethode nachvollziehbar und stellt dem Kunden eine Anzeige des aktuellen Verbrauchs im Nutzerkonto bereit.

11.6 Modellwechsel, Qualitätsstufen und Faktorliste

11.6.1 neuroflash ist berechtigt, die einer Qualitätsstufe zugeordneten Anbietermodelle weiterzuentwickeln, auszutauschen oder zu ergänzen, solange der Funktions- und Leistungsumfang der jeweiligen Qualitätsstufe im Wesentlichen erhalten bleibt.

11.6.2 Änderungen der Faktorliste wirken nur für die Zukunft, erfolgen nach sachlichen Kriterien (insbesondere veränderte Bezugskosten der zugrunde liegenden Modelle oder deren Austausch) und erfolgen ausschließlich durch eine neue, datierte Version der Faktorliste; frühere Versionen bleiben abrufbar. Der Besitzstand nach Nr. 11.9 bleibt von Änderungen der Faktorliste unberührt (Nr. 11.9.3).

11.7 Nutzung über API und MCP

11.7.1 Die Nutzung über Programmierschnittstellen (API) und Werkzeug-Integrationen (MCP) wird nach den gleichen Grundsätzen in Credits gemessen (Nr. 11.5).

11.7.2 Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass durch wiederholte Kontextübertragung (z. B. mehrere aufeinanderfolgende Werkzeugaufrufe) der Credit-Verbrauch je Vorgang erheblich höher ausfallen kann als bei einfacher Texterzeugung in der Web-Anwendung.

11.7.3 Bestandskunden mit bereits geschuldetem Zugang. Soweit API- oder MCP-Zugang bereits Bestandteil des Tarifs ist, darf die gemeinsame Capacity nicht dazu führen, dass der Besitzstand nach Nr. 11.9 unterschritten wird.

11.7.4 Übergangsregelung. Bis zur Umstellung der Bestandsmessung auf Capacity (15.09.2026) gilt: Für wortbasierte Bestandsverträge (Nr. 11.9.2) bleibt die wortbasierte Messung maßgeblich; ein Credit-Zähler kommt für sie bis dahin nicht zur Anwendung, und die Nutzung über API/MCP wird gegen dasselbe wortbasierte Kontingent gebucht wie die Nutzung der Web-Anwendung – sie bildet keinen eigenen Zähler und mindert das Kontingent nur im Umfang der tatsächlich erzeugten Ausgabe. Für kapazitätsbasierte Bestandsverträge (Nr. 11.9.2) wird das Tagesbudget bis zur Aktivierung der Credit-Zählung in Ausgabe-Token des Referenzmodells gemessen; App- und API/MCP-Nutzung werden dabei über dasselbe Tagesbudget erfasst. Bei Ausschöpfung wird die Nutzung jeweils bis zum Beginn des nächsten Bezugszeitraums ausgesetzt (Nr. 11.4).

11.8 Bilderzeugung

11.8.1 Die Erzeugung von Bildern wird mit einem festen Credit-Betrag je Bild nach der jeweils genutzten Qualitätsstufe gemäß Faktorliste angerechnet (Basic-Stufe derzeit 2.500 Credits je Bild).

11.8.2 Ein gesondertes Tageslimit für die Bilderzeugung besteht nicht. Die Anzahl der je Tag erzeugbaren Bilder ergibt sich aus dem Tagesbudget nach Nr. 11.3.1 und dem Credit-Betrag je Bild nach Nr. 11.8.1. Für Bestandsverträge gilt der Stück-Besitzstand nach Nr. 11.9.2; die dort für Verträge mit unbegrenzter Nutzung nebst Fair-Use-Grenze vorgesehene Tagesgrenze bleibt unberührt.

11.9 Bestandskundenschutz (No-Regression / Besitzstand)

11.9.1 Für zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Fair Use Policy bestehende Verträge gilt: Der Wechsel der bisherigen Bemessung – wortbasiert oder token-basiert – auf die credit-basierte Bemessung führt für den Kunden zu keiner Verschlechterung. Maßgeblich für die Geltung dieser Fair Use Policy gegenüber einem Bestandskunden ist der Zeitpunkt, zu dem sie für seinen Vertrag wirksam einbezogen wird, insbesondere durch seine Zustimmung; bis dahin verbleibt es bei der für seinen Vertrag einbezogenen Fassung. Die Nrn. 11.9.2 bis 11.9.6 konkretisieren den Bestandskundenschutz.

11.9.2 Besitzstand (Ausgabe-Einheiten). Der Besitzstand wird in Leistungseinheiten gewährleistet, nicht in Credits. Für Bestandsverträge mit unbegrenzter Nutzung nebst Fair-Use-Grenze umfasst er je Abrechnungszeitraum mindestens: (a) 3.000.000 Wörter Textausgabe und (b) 1.000 Bilder der Basic-Qualitätsstufe, höchstens 100 Bilder je Tag. Weist die für den einzelnen Vertrag einbezogene Fassung höhere Kontingente oder geringere Beschränkungen aus, so sind diese maßgeblich. Die bisherige gesonderte Grenze von 500.000 Wörtern je Monat für das damalige Premium-Modell wird nicht als Unterlimit fortgeführt; der Kunde kann den Besitzstand nach Maßgabe der Modellfaktoren uneingeschränkt auch für Modelle höherer Qualitätsstufen einsetzen. Für sonstige Altpläne gilt Entsprechendes auf Grundlage ihrer bisherigen Kontingente (z. B. Lite: 15.000 Wörter und 15 Bilder je Abrechnungszeitraum); eine Tagesgrenze für die Bilderzeugung besteht für sie nicht. Die vollständige Übersicht je Altplan enthält das Methodikdokument „Legacy Credit Floor“ (abrufbar unter https://neuroflash.com/de/legacy-credit-floor/). Der Besitzstand wird als monatlicher Pool ohne tägliche Zurücksetzung geführt; Text- und Bildanteil können flexibel kombiniert werden, wobei die Bild-Stückzahlen nach Satz 2 (b) stets zusätzlich gewährleistet bleiben. Für kapazitätsbasierte Bestandsverträge – Tarife, die seit Mai 2026 auf Grundlage der kapazitätsbasierten Leistungsbeschreibung geschlossen wurden – besteht der Besitzstand in der dort zugesagten Tageskapazität (vgl. Nr. 11.3.1); bis zur Aktivierung der Credit-Zählung wird sie in Ausgabe-Token des Referenzmodells gemessen, wobei ein Credit einem Ausgabe-Token des Referenzmodells entspricht. Für kapazitätsbasierte Bestandsverträge bemisst sich der Besitzstand nach der für den Vertrag einbezogenen Leistungsbeschreibung; weist diese getrennte Tageskontingente je Inhaltsart aus, bleiben diese im Umfang ihrer Einbeziehung maßgeblich.

11.9.3 Credits als bloße Anzeigegröße. Die Darstellung des Besitzstands wortbasierter Bestandsverträge in Credits beruht auf der Umrechnung nach der ab dem 15.09.2026 geltenden Faktorliste (2,0 Token je Wort nach dem Referenz-Tokenizer; 1 Credit je Ausgabe-Token im Referenzmodell; 2.500 Credits je Bild der Basic-Stufe), wie im Methodikdokument offengelegt. Sie dient nur der Anzeige; geschuldet ist der Leistungsumfang nach Nr. 11.9.2. Spätere Änderungen der Faktorliste oder der Modellzuordnung lassen den Besitzstand unberührt; erforderlichenfalls wird die Credit-Darstellung angepasst.

11.9.4 Verhalten bei Ausschöpfung des Besitzstands. Ist der Besitzstand eines Abrechnungszeitraums ausgeschöpft, gilt Nr. 11.4.1 (Aussetzung bis zum Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums). Das Verhalten bei Ausschöpfung ist für alle Verträge einheitlich.

11.9.5 Einzelfälle (Härtefallklausel). Ergibt sich im Einzelfall gleichwohl eine Schlechterstellung gegenüber dem Besitzstand – insbesondere bei Bildnutzung in einer höheren als der Basic-Qualitätsstufe, bei überwiegender Nutzung von Modellen höherer Qualitätsstufen, soweit die für den Vertrag einbezogene Fassung höhere Kontingente vorsah, oder bei kombinierter Ausschöpfung mehrerer bisher getrennter Kontingente –, wird sie auf Meldung des Kunden oder eigene Feststellung von neuroflash individuell so gelöst, dass die Zusage nach Nr. 11.9.1 ausnahmslos gewahrt bleibt. Meldungen können insbesondere an support@neuroflash.com gerichtet werden; die Abhilfe wirkt auf den Abrechnungszeitraum der Meldung zurück.

11.9.6 Künftig bepreiste Nutzungsarten. Nutzungsarten, die bisher nicht auf vertragliche Nutzungskontingente angerechnet wurden (insbesondere SEO-Analyse und Plagiatsprüfung), werden bei Bestandsverträgen nicht auf den Besitzstand nach Nr. 11.9.2 angerechnet. Wird für solche Nutzungsarten eine Credit-Anrechnung eingeführt, wird der Besitzstand entsprechend erhöht oder ein gesondertes Kontingent mindestens im Umfang der bisherigen Nutzungsmöglichkeit eingeräumt.

11.10 Änderungen und Zustimmung

11.10.1 neuroflash kann diese Fair Use Policy sowie die Leistungsbeschreibung mit Wirkung für die Zukunft aus sachlichem Grund ändern. Änderungen werden mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Wirksamwerden in Textform angekündigt. Die erstmalige Geltung dieser Fair Use Policy gegenüber einem Bestandskunden richtet sich nicht nach dieser Nr. 11.10, sondern nach Nr. 11.9.1 (Zustimmung); die Fristen dieser Nr. 11.10 gelten für nachfolgende Änderungen.

11.10.2 Die Änderung wird gegenüber dem Kunden nur wirksam, wenn er ihr zustimmt. neuroflash holt die Zustimmung aktiv ein; eine Zustimmung durch bloßes Schweigen (Zustimmungsfiktion) erfolgt nicht.

11.10.3 Stimmt der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Ankündigung zu, bleibt es für ihn bei der bisherigen Regelung; das Zustimmungsangebot kann ihm erneut vorgelegt werden. neuroflash ist in diesem Fall berechtigt, den Vertrag zum nächstmöglichen ordentlichen Kündigungstermin zu kündigen.

11.10.4 Auf die Frist, das Zustimmungserfordernis und die Folgen einer nicht erteilten Zustimmung weist neuroflash in der Ankündigung gesondert hin. Für die Capacity-Umstellung bestehender Verträge gilt zusätzlich der Bestandskundenschutz nach Nr. 11.9; ein Sonderkündigungsrecht wird durch die Umstellung nicht ausgelöst, weil sie den Kunden nicht benachteiligt und nur mit seiner Zustimmung wirksam wird.

11.11 Missbräuchliche Nutzung

11.11.1 Eine missbräuchliche Nutzung liegt insbesondere vor bei: (a) der automatisierten Umgehung der Kapazitäts- oder Fair-Use-Grenzen, etwa durch Skripte, durch mehrfache oder wechselnde Konten desselben Nutzers oder durch technische Verschleierung des Verbrauchs; (b) der Weitergabe, dem Verkauf oder der gemeinschaftlichen Nutzung von Zugangsdaten oder eines Einzelplatzes durch mehrere Personen über die lizenzierte Nutzerzahl hinaus; (c) der Nutzung der Dienste zur Erbringung im Wesentlichen gleichartiger Leistungen gegenüber Dritten (Weiterverkauf), soweit nicht ausdrücklich gestattet; (d) einer Nutzung, die die Systemstabilität oder die gleichmäßige Verfügbarkeit für andere Nutzer erheblich beeinträchtigt, etwa durch massenhafte parallele Anfragen außerhalb der vorgesehenen API-Nutzung.

11.11.2 Bei missbräuchlicher Nutzung ist neuroflash berechtigt, die Nutzung nach vorheriger Ankündigung und angemessener Fristsetzung einzuschränken; bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen kann neuroflash das Konto nach Maßgabe der AGB sperren. neuroflash berücksichtigt dabei die berechtigten Interessen des Kunden (Verhältnismäßigkeit).

11.12 Freiwillige Zusatzleistungen (Kulanz)

11.12.1 neuroflash kann über den vertraglich geschuldeten Leistungsumfang hinaus freiwillige Zusatzleistungen gewähren, etwa einen Toleranzpuffer vor der Aussetzung nach Nr. 11.4.1, aktionsweise Bonus-Credits, den Zugang zu neuen Modellen oder Beta-Funktionen oder zeitweise erweiterte Tagesbudgets.

11.12.2 Solche Zusatzleistungen werden als freiwillig gekennzeichnet. Sie begründen keinen Anspruch auf künftige oder fortdauernde Gewährung und können von neuroflash nach sachlichen Kriterien angepasst oder eingestellt werden. Der vertraglich geschuldete Leistungsumfang – einschließlich des Besitzstands nach Nr. 11.9 – bleibt hiervon stets unberührt.

XII. Bereitstellung des KI Bild Generators

Der KI-Bildgenerator von neuroflash nutzt Bildmodelle verschiedener Anbieter. Welches Modell eine Qualitätsstufe bedient, ergibt sich aus der Faktorliste (Nr. 11.2.6); die Leistungszusage knüpft an die Qualitätsstufe an, nicht an ein bestimmtes Modell (Nr. 11.2.10).

Nutzungsbedingung des KI Bild Generators

Sie verpflichten sich, unseren KI Bild Generator nicht zu verwenden:

• In einer Weise, die gegen geltende nationale, bundesstaatliche, staatliche, lokale oder internationale Gesetze oder Vorschriften verstößt;

• Zum Zwecke der Ausbeutung, Schädigung oder des Versuchs der Ausbeutung oder in irgendeiner Weise;

• Zur Erzeugung oder Verbreitung nachweislich falscher Informationen und/oder Inhalte mit dem Ziel, andere zu schädigen;

• um personenbezogene Informationen zu erstellen oder zu verbreiten, die dazu verwendet werden können, einer Person zu schaden;

• um andere zu verleumden, zu verunglimpfen oder anderweitig zu belästigen;

• Zur vollautomatischen Entscheidungsfindung, die sich nachteilig auf die gesetzlichen Rechte einer Person auswirkt oder auf andere Weise eine verbindliche, einklagbare Verpflichtung schafft oder ändert;

• Für jegliche Nutzung, die darauf abzielt oder zur Folge hat, dass Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund ihres Online- oder Offline-Sozialverhaltens oder bekannter oder vorhergesagter persönlicher oder charakterlicher Merkmale diskriminiert oder geschädigt werden;

• Zur Ausnutzung von Schwachstellen einer bestimmten Personengruppe aufgrund ihres Alters, ihrer sozialen, körperlichen oder geistigen Merkmale, um das Verhalten einer Person, die zu dieser Gruppe gehört, in einer Weise zu verzerren, die dieser Person oder einer anderen Person körperlichen oder psychischen Schaden zufügt oder zufügen kann;

• Für jegliche Verwendung, die eine Diskriminierung von Personen oder Gruppen aufgrund gesetzlich geschützter Merkmale oder Kategorien bezweckt oder bewirkt;

• Zur Bereitstellung medizinischer Beratung und Interpretation medizinischer Ergebnisse;

• Zur Erstellung oder Verbreitung von Informationen, die für die Rechtspflege, Strafverfolgung, Einwanderungs- oder Asylverfahren verwendet werden sollen, wie z. B. die Vorhersage, dass eine Person einen Betrug/eine Straftat begehen wird (z. B. durch Text-Profiling, das Ziehen von Kausalzusammenhängen zwischen in Dokumenten gemachten Aussagen, wahllose und willkürliche Verwendung).

neuroflash beansprucht keine Rechte an den von Ihnen durch den KI Bild Generator erzeugten Ergebnissen. Sie können die Ergebnisse – soweit die vorstehenden Nutzungsbedingungen beachtet werden – frei verwenden. Sie sind für die von Ihnen mit dem KI Bild Generator erzeugten Ergebnisse sowie deren spätere Verwendung verantwortlich.

Nutzungsumfang des KI Bild Generators

neuroflash führt und ergänzt nach eigenem, freiem, entsprechend § 315 BGB auszuübenden Ermessen eine Liste von Begriffen, welche von Ihnen und allen anderen Nutzern nicht für die Nutzung des KI Bild Generators genutzt werden können.

Sie und neuroflash sind zur außerordentlichen Kündigung der Vereinbarung über die Nutzung des KI Bild Generators aus wichtigem Grund berechtigt. Für neuroflash liegt ein wichtiger Grund insbesondere vor, wenn Sie bei der Nutzung des KI Bild Generators die vorstehenden Nutzungsbedingungen verstoßen. Besteht der begründete Verdacht eines drohenden oder eingetretenen Verstoßes durch Sie gegen die vorstehenden Nutzungsbedingungen ist neuroflash unter Berücksichtigung Ihrer berechtigten Interessen berechtigt, Ihre Nutzung des KI Bild Generators zu unterbrechen oder einzustellen und rechtswidrige Inhalte zu löschen. Selbiges gilt, im Falle der Geltendmachung nicht offensichtlich unbegründeter Ansprüche Dritter gegenüber neuroflash aufgrund der Nutzung des KI Bild Generators durch Sie. Wenn neuroflash in einem solchen Fall Maßnahmen ergriffen hat, wird neuroflash Sie unverzüglich hierüber per E-Mail informieren.

XIII. Referenznennung und Logo-Nutzung

Sofern Sie eine juristische Person sind oder eine natürliche Person, die zu Zwecken handelt, die überwiegend ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können, ist neuroflash berechtigt, Sie als Kunden zu identifizieren – etwa auf der Website, in sozialen Medien sowie in Werbematerialien, Vertriebsliteratur oder sonstigen Marketingmaßnahmen. Dies schließt insbesondere die Verwendung und Darstellung Ihres Namens, Logos oder Ihrer Abkürzung ein.

XIV. Fassung und Übergangsregelung

Diese AGB gelten in der Fassung vom 15.09.2026 (Version 2026-09-15). Für vor diesem Datum geschlossene Verträge gilt die bei Vertragsschluss einbezogene Fassung fort, bis der Kunde einer neueren Fassung zustimmt. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Geltung dieser Fassung gegenüber einem Bestandskunden ist dessen Zustimmung. Abschnitt V Absätze 1 bis 3 gelten für Verträge, die ab dem 15.09.2026 geschlossen werden; für zuvor geschlossene Verträge bleibt es bei der bisher einbezogenen Laufzeit- und Verlängerungsregelung, auch wenn der Kunde dieser Fassung zustimmt.

Frühere Fassungen sind im Fassungsarchiv unter https://neuroflash.com/de/agb/fassungsarchiv/ abrufbar.

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