Wie kannst du deine E-Mail Öffnungsrate verbessern?

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Was ist eine Öffnungsrate vs. Klickrate vs. Effektive Klickrate? 

Die Öffnungsrate ist der Anteil an E-Mails die geöffnet wurden. Dabei kannst du zwischen alle E-Mails, die verschickt wurden, und E-Mails, die angekommen sind, unterscheiden. 

Die Formel hierfür ist: 

 

Anzahl der geöffneten E-Mails ÷ Totale Anzahl der E-Mails

 

Die Klickrate hingegen ist der Anteil an Empfänger, die einen Link in deiner E-Mail angeklickt haben – das Ziel deiner E-Mail-Kampagne. Hier kannst du auch wieder unterscheiden zwischen E-Mails die verschickt wurden und E-Mails die angekommen sind. 

Die Formel hierfür lautet:

 

Anzahl der geöffneten Links ÷ Totale Anzahl der E-Mails

 

Die Effektive Klickrate ist der Anteil an Lesern, die einen Link in der E-Mail angeklickt haben. Der Unterschied zu der “normalen” Klickrate ist dabei, dass die Effektive Klickrate nur die Leute in Betracht zieht, die auch wirklich deine E-Mail geöffnet haben – nicht alle E-Mails die verschickt wurden.

Die Formel ist:

 

Anzahl der geöffneten Links ÷ Anzahl der geöffneten E-Mails

 

Was ist eine gute Öffnungsrate?

Öffnungsraten zeigen dir, ob deine E-Mail-Kampagne funktioniert oder nicht. Eine hohe Öffnungsrate bedeutet meistens, dass deine Zielgruppe sich mit deiner Newsletter Betreffzeile identifizieren kann bzw. Sie ansprechend findet und somit auf die E-Mail klickt.

Welchen Wert die Öffnungsrate haben sollte ist abhängig von den verschiedenen Branchen (siehe Grafik unten), aber die meisten Studien haben einen Durchschnitt zwischen 21 % und 25 % herausgefunden.  

Die Effektive Klickrate liegt bei einem Durchschnittswert von ca 15% während die “normale” Klickrate bei einem Durchschnittswert zwischen 2,43 % und 4,1 % liegt.

E-Mail Öffnungsrate Industrie
Quelle: Sandra Holze

 

Wie erhöhst du die Öffnungsrate?

1. Miste deine Abonnentenliste aus

Wollen deine Abonnenten überhaupt noch von dir hören? 

Du solltest regelmäßig E-Mails an deine Abonnenten schreiben und die List aktualisieren, damit du nicht umsonst arbeitest.

Manche Kunden haben ihr E-Mail-Konto gewechselt oder manche Kunden – traurig aber wahr – haben einfach die Interesse an deiner Firma verloren. Um sie nicht weiterhin zu nerven (was zu einem negativen Image deiner Marke führen kann) oder weiterhin an inaktiven Konten zu schreiben solltest du die Abonnentenliste regelmäßig erneuern. Am besten du setzt dir einen bestimmten Zeitraum als Ziel (z.B. alle 6 Monate).

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt: Bevor du deine inaktiven Abonnenten löschst, versuche noch ein letztes Mal die Aufmerksamkeit durch eine “Abschiedsmail” zu erlangen. Frage nach ob und warum sie keine Interesse mehr haben. Am besten erlangst du das Interesse für diese Mails durch eine außergewöhnliche Betreffzeile, wie z.B. “Es liegt nicht an dir, es liegt an mir.”, “Langweile ich dich?” oder “Ist es wirklich vorbei mit uns?”  

 

2. Versendezeit

Wie man so schön sagt “Timing is everything”. Das gilt auch für dein E-Mail-Kampagne. Viele Abonnenten öffnen deine E-Mail nicht, weil es gerade ein schlechter Zeitpunkt ist. Wann sollen sie dann verschickt werden? Morgens oder abends, unter der Woche oder am Wochenende? Pauschal kann man das nicht so sagen, denn es hängt von deiner Zielgruppe ab. Bei älteren Abonnenten geht man davon aus, dass sie öfters morgens die E-Mails checken, während bei den jüngeren eher abends der Fall ist. Auch hat es viel damit zu tun, was für ein Thema dein Newsletter hat. Newsletter mit Hobby Themen werden vorwiegend am Wochenende geöffnet, während E-Mails mit Inhalte für die Arbeit eher unter der Woche geöffnet werden. Am besten probierst du verschiedene Zeitpunkte aus, um herauszufinden, welche Zeit die beste für dich ist.  Achte auch darauf, ob deine Zielgruppe sich in nur einer Zeitzone befindet oder in mehreren und achte darauf, das dann anzupassen.
Hier gibt es verschiedene Ergebnisse zu verschiedenen Studien.

Hier noch einmal eine Checkliste über deine Zielgruppe:

  • Alter
  • Beruf – arbeitet sie früh oder spät? Wann macht sie eine Pause?
  • Wie lange bleibt sie wach?
  • Hat sie Kinder?
  • In welchen Zeitzonen lebt sie?

 

Hier ist ein Beispiel anhand einer Software-Firma:

 

E-Mail Öffnungsrate verbessern Öffnungsrate pro Woche
Quelle: superoffice
E-Mail Öffnungsrate verbessern Öffnungsrate Stunde
Quelle: superoffice

 

3. Absendername

Der erste Eindruck zählt! 

Der Absendername ist einer der ersten Dinge, die der Empfänger sieht, bevor er die E-Mail öffnet und ist der wichtigste Faktor für die Öffnungsrate (siehe Grafik unten). Wenn du also einen “no reply” oder eine “????!!!!” Absendernamen nutzt, dann darfst du dich nicht wundern, warum deine Öffnungsrate so gering ist. Solche Namen machen Menschen skeptisch und veranlasst sie deinen Newsletter direkt in den Papierkorb zu werfen. Achte darauf den Namen deiner Marke oder deinen persönlichen Namen zu nutzen.

 

E-Mail Öffnungsrate verbessern Gründe
Quelle: superoffice

 

4. Überzeugender Inhalt

Die E-Mail wurde geöffnet, die Arbeit ist somit getan. Richtig?

Falsch!

Viele Marketer sind der Meinung, dass das Öffnen der E-Mail allein reicht, um die Öffnungsrate zu erhöhen. Es ist aber auch sehr wichtig, dass der Inhalt ansprechend und interessant ist. Warum? Wenn du es schon so weit gebracht hast, dass deine Abonnenten deinen Newsletter öffnen, dann aber merken, dass der Inhalt schlecht ist, dann bestellen sie ihn ganz einfach ab. 

Hier ein paar Tipps, wie du guten Inhalt verschickst:

  • Schreibe persönlich: Leser mögen es, wenn sie denken, die Mail wurde nur für sie verfasst
  • Schreibe wie ein Freund: Frag deine Abonnenten wie es ihnen geht und ob sie eine gute Zeit haben. Sie fühlen sich so vertrauter dir gegenüber
  • Humor: Wenn du Humor benutzt und deine Leser darüber lachen, assoziieren sie deine Marke mit etwas positivem
  • Gib Geschenke: Zeige deinen Kunden, dass du sie wertschätzt und beschenke sie mit verschiedenen Rabatt-Aktionen oder Gratis-Geschenken

 

5. Vergissmeinnicht

Keiner mag es vergessen zu werden. Du auch nicht. Deshalb ist es wichtig, dass du regelmäßig deinen Abonnenten schreibst – nicht nur jedes halbe Jahr. Erinnere die Kunden daran, warum deine Marke so toll ist und wie sie von deinem Newsletter profitieren. 

Achte auch darauf, auf dein Social Media aufmerksam zu machen. Heutzutage verbringen die meisten einen Großteil ihrer Zeit im Social Media. So kannst du stets in Kontakt mit deinen Kunden bleiben und auch durch kreative Bilder und Posts punkten.

 

6. Newsletter Betreffzeile 

Einer der wichtigsten Faktoren die zu einer höheren Öffnungsrate führen sind überzeugende Newsletter Betreffzeilen. Das ist auch das, was die Abonnenten als Erstes lesen, also ist es wichtig kreativ zu sein. 

Hier sind ein paar Tipps für hervorstechende Betreffzeilen:

  • Gestalte die Betreffe mit rhetorischen Fragen, kurzen Sätzen, Aktionsaufrufe, Humor…
  • Vermeide den Spam-Ordner in dem du richtige Rechtschreibung und Grammatik anwendest und keine Sonderzeichen, zu viele Großbuchstaben und Satzzeichen verwendest
  • Deine E-Mail segmentieren

Weitere Tipps zu hervorstechenden Newsletter Betreffzeilen findest du hier

 

7. Lege Wert auf die 1. Zeile

Neben der Betreffzeile und dem Absendernamen sticht die 1. Zeile der E-Mail ins Auge, denn ein Teil von ihr wird neben dem Betreff im Postfach angezeigt. Kunden lesen diese drei Dinge und entscheiden dann, ob es sich lohnt auf die E-Mail zu klicken. Also versuche die 1. Zeile so spannend wie möglich zu machen um den Leser anzulocken.

Es gibt auch verschiedene hilfreiche Preheader Tools, die dir dabei helfen, das Beste aus deiner 1. Zeile zu holen.

z.B. Drip, MailingWork 

 

E-Mail Öffnungsrate verbessern preheader
Quelle: rapidmail

 


 

Wie können wir dir helfen?

Es ist also kein Geheimnis, dass eine ansprechende Newsletter Betreffzeile eines der wichtigsten Faktoren für eine hohe Öffnungsrate ist. Wir von neuroflash können dir helfen, das Beste aus deiner Betreffzeile zu holen, um deine Öffnungsrate anzukurbeln. Mit unserer KI kannst du mit einem Klick mehrere maßgeschneiderte Betreffzeilen generieren, und dir wird gleichzeitig angezeigt, welche performant am besten abschneidet. Bist du bereit, überzeugende Betreffzeilen mit uns zu kreieren? Dann teste doch gerne unsere kostenlose Version

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